Warm durch die Kälte dank Zwiebellook

Warm durch die Kälte dank Zwiebellook
Mit den sinkenden Temperaturen geht auch unser Modebewusstsein den Bach runter? Könnte man meinen, denn um die eisige Kälte auszuhalten muss die dicke Winterjacke her – trotzdem friert man. Die letzte Lösung: der Zwiebellook, auf den unsere Großeltern schon geschworen haben. Aber wie genau funktioniert der eigentlich? 

Von Marie Hartmann 

Der Zwiebel-Look oder Layering, wie es inzwischen genannt wird, kombiniert mehrere Schichten, um diese dunkele Jahreszeit zu überleben, wenn man sich nach Draußen traut. Der bewährt sich besonders für Outdooraktivitäten, wie Wandern oder Skifahren. Aber auch im Alltag kann das Schichten vor Kälte retten. 

1. Die Basis

Angefangen wird bei der Base-Layer, die dazu da ist Feuchtigkeit, also hauptsächlich Schweiß, vom Körper wegzutragen. Diese unterste Lage sollte am besten eng am Körper liegen. Statt Baumwolle sollte man dabei zu Materialien wie Merinowolle oder Funktionsfasern greifen. Zwar ist diese Base-Layer unsichtbar, aber unverzichtbar für den Zwiebellook. 

2. Die Wärmeschicht

Die zweite Lage dient als Isolationsschicht, denn zwischen der Base-Layer und der Lage speichert sich die Wärme und hält warm. Wichtig ist dabei, dass der Pullover nicht zu eng sitzt. Diese wärmende Schicht kann je nach Temperatur gewählt werden, aber ein Woll- oder Fleecepullover sind nie eine schlechte Wahl.

3. Die Außenschicht 

Die letzte Lage der Zwiebel ist eine Jacke oder Mantel. Am wärmsten hält wohl eine Daunenjacke, aber wer das Puffermonströs nicht mehr sehen kann, sollte zum klassischen Mantel greifen. Hier sind die Herstellungsmaterialien ausschlaggebend: Wolle und keine Kunstfasern. Besonders die skandinavischen Länder haben das Layering perfektioniert. Was man hier noch lernen kann, ist die dünne gesteppte Jacke noch unter die wirkliche Außenschicht. Damit wird einem auf dem Weihnachtsmarkt auch nicht nach dem vierten Glühwein kalt. 

Kleine Dinge, große Wirkung

Das Grundkonzept des Zwiebellooks ist also gar nicht so schwierig umzusetzen. Um jetzt noch seine persönliche Note nicht zu verlieren, sind Accessoires notwendig. Mütze, Schal oder Handschuhe helfen dabei, dass trotz der grauen kalten Tage, die Outfits nicht langweilig werden. Also auf Social-Media trendende Frage »Welche Winterjacke tragen wir dieses Jahr?« ist die Antwort vielleicht besser »die gleiche wie letztes Jahr, nur eine andere Mütze«.


Titelbild © Olivia Rabe

Quellen:

https://www.bergfreunde.de/blog/das-zwiebelprinzip-schwitzen-ist-unerwuenscht

https://www.decathlon.de/c/htc/das-zwiebelprinzip-so-haelst-du-dich-beim-wandern-warm_5a53267f-fee8-4efc-9966-b01588b8bdfd

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