In einer Welt von Amazon Prime und Fast Fashion, ist jedes Produkt nur einen Klick entfernt. Da kann es schwer sein, besondere Geschenke für seine Liebsten zu finden. Alle können sich immer alles selbst kaufen. Doch es geht auch anders: Mit lokaler Kunst und Handarbeit!
von Sara Rosin
Am 9. und 10. Dezember findet im Foyer des Sammelgebäudes der Uni Regensburg von 10-18 Uhr ein Kunstmarkt (@uniregensburg.artfair) statt. Hier verkaufen die Studierenden des Studiengangs Bildende Kunst und Ästhetische Erziehung ihre Werke. Der Eintritt ist frei. Von Stickern, Buttons, Prints und Originalen bis zu Schmuck, Keramik und Textilien – es ist für jede:n etwas dabei und das aus allen Preisklassen. Auch wenn das Budget nicht viel hergibt, findet man für wenig Geld eine Weihnachtskarte oder eine Kleinigkeit.
Ursprünglich rief Alica Pratsch den Artfair ins Leben, um den angehenden Künstler:innen an der Uni eine Möglichkeit zu geben ihre Kunst zu verkaufen und gesehen zu werden. Mit vollem Erfolg: Der Kunstmarktfindet diesen Winter zum dritten Mal statt. Daniel Heimgärtner und Ana Goida haben die Organisation übernommen, doch auch die Uni und das Institut für bildende Kunst und ästhetische Erziehung stehen hinter ihnen. Die Planung läuft seit Anfang des Semesters, laut Daniel Heimgärtner bereiten sich die Studierenden jedoch das ganze Jahr über darauf vor und sammeln Ideen. Die beiden sind stolz auf das Projekt und die vielen Helfer- und Teilnehmer:innen.
»Es geht darum, sich selbst, seine ›Seele‹, durch die Kunst zu zeigen«, sagt Ana Goida. Man kann verkaufen, was man möchte, denn das Motto lautet: »Verkaufe das, was du selbst gern kaufen würdest!« Dadurch entsteht ein breites Angebot— dieses Semester bieten über 25 Studierende ihre Kunst an.
Der Artfair ist eine Chance für die angehenden Künstler:innen Erfahrungen zu sammeln und zu lernen, wie man seine Kunst vermarktet. Genauso ist es für Außenstehende interessant, die Arbeiten des Instituts zu sehen. Allein der Besuch des Markts lohnt sich für Kunstinteressierte, da man einen Einblick in das Schaffen der Studierenden bekommt. Wie in einem Museum, nur dass man mit den Künstler:innen selbst sprechen kann und sieht, wer hinter den Werken steht.
Vor allem können die Besucher:innen aber selbstgefertigte Produkte oder Werke erwerben, in die viel Arbeit und Liebe geflossen sind. Besonders im Hinblick auf die Weihnachtszeit lohnt es sich, für das ein oder andere Geschenk vorbeizukommen. Denn man kauft nicht nur einzigartige Geschenke, sondern unterstützt dabei lokale, junge Künstler:innen!
Plakat und Grafik©Ana Goida und Alica Pratsch

