Frühjahr 1990 in Deutschland. Mir wird schlecht bei den Bildern über die unmenschlichen Verhältnisse in rumänischen Kinderheimen. Alte, große Herrenhäuser mit dunklen Verschlägen, in denen Kinder im eigenen Dreck sterben. Ich glaube, den Sinn meines Lebens gefunden zu haben.
Ich stehe an dieser Bushaltestelle, acht Uhr dreißig, zwei Schritte entfernt von der Dunkelhaarigen mit geiler Oberweite und mp3-Player im Ohr. Lasse mir, während ich tief einatme, nochmal Richies Ausführungen durch den Kopf gehen, warum er eigentlich so immensen Erfolg bei Frauen habe
Paris. Die Stadt der Architektur. Louvre, Arc de Triomphe, Eiffelturm. Schon als Kind wurde Thomász Burnou von diesen Meisterwerken angezogen, doch wirklich geprägt hatte ihn eine biblische Geschichte: Der Turmbau zu Babel.
Die Treppe knarrte unter Gregors Schritten. Zum sechsten Mal hatte er den Weg vom Auto in den ersten Stock zurückgelegt.
„Mit leichtem Gepäck durchs Leben gehen“, dachte er vor sich hin, schon den ganzen Tag, und ihm wäre beinahe die siebte und letzte Kiste aus der Hand gefallen, als neben ihm jemand die Tür aufriss.
Nina wollte ihn hinten im Garten begraben, bei den zwei kleinen Birken, wo er so gern im Schatten gesessen und Klee gefressen hatte, aber ihre Eltern waren dagegen.