Am Dienstag im Studikino: Phantastische Tierwesen – Grindelwalds Verbrechen

Scamander is back! Und Queenie, Kowalski, Tina, Grindelwald, Credence, der Niffler und überhaupt alle, die wir schon aus Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind kennen. Du hast die Namen noch nie gehört? Umso besser, dann hast Du noch mehr zu entdecken – am Dienstag im Studikino!

von Lena Alt

Die Harry-Potter-Filme sind längst abgedreht, längst Kult geworden und Kindheitserinnerungen unserer gesamten Generation geworden. Und trotzdem ist erst letztes Jahr ein neuer Film aus dem von J.K. Rowling erschaffenen Zaubereiuniversum in die deutschen Kinos gekommen: Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen ist die Fortsetzung der Verfilmung des Schulbuchs der Potter-Generation Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, und schreit selbst nach einem Sequel. Für alle, die Harry Potter kennen (also für so ziemlich alle), absolut sehenswert – und für alle anderen ein spannendes Muss.

Aber worum geht es?

Klar, Skeptiker können fragen, was dieser Film noch an Spannung und Handlung bereithalten kann. Schließlich erzählt er die Vorgeschichte einer Story, die wirklich jeder kennt. Sogar mein Vater macht Harry-Potter-Anspielungen, obwohl er wahrscheinlich nie einen Film komplett gesehen hat. Aber glaubt mir: Newt Scamander, der Hauptprotagonist dieses Films, wäre schon dann ein fesselnder Charakter, wenn die Handlung selbst nicht spannend wäre. Der schrullige Typ, der so seine Probleme mit sozialen Beziehungen hat und sich mit Tieren aller Art viel besser versteht als mit Menschen, ist einfach liebenswert.

Niemand geringeres als der junge Albus Dumbledore schickt Scamander ins Paris der dreißiger Jahre, um ein zweites Mal Credence zu retten, einen Obscurus, der seine bösen Kräfte nicht im Zaum halten kann. Gellert Grindelwald, ein Name der uns noch aus den frühen Potter-Filmen bekannt ist, versucht, Credence auf seine Seite zu ziehen. Überhaupt bemüht sich Grindelwald in Paris darum, Anhänger für seine Sache zu finden. Um das zu verhindern, bekommt Scamander Hilfe von seinen Mitstreitern, die bereits aus dem ersten Tierwesen-Film bekannt sind: Der Muggel Jacob Kowalski und die Schwestern Queenie und Tina Goldstein werden ebenfalls in die spannende Handlung verwickelt. Ein Cliffhanger am Ende darf natürlich nicht fehlen, obwohl die Story selbst genug Fragen offen lässt, aus denen fünf bis zehn neue Filme gemacht werden könnten. Und dennoch ist sie in sich geschlossen, ein typisches Rowling-Phänomen eben.

Wen kennt man da so?

Eine ganze Menge Leute. Angefangen bei den Schauspielern: Johnny Depp verkörpert mal wieder den brillanten Schurken, in diesem Fall Gellert Grindelwald; Jude Law haucht dem jungen Albus Dumbledore Leben ein. In der Handlung selbst tauchen viele Namen wieder auf, die man schon in Hogwarts gehört hat: Nagini, die später die Schlange von Voldemort wird; Leta Lestrange; Nicolas Flamel und Minerva McGonagall sind wohl die bekanntesten.

Versteht man die Handlung, auch wenn man den ersten Teil nicht gesehen hat?

Ein klares Jein. Ja, man kann die Handlung verstehen. Schließlich gibt es einen Bösewicht mit seinen Unterstützern und eine Gruppe Helden, die ihn bekämpfen. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch, auch die ist gut verständlich. Aber natürlich gibt es Anmerkungen, Anspielungen, die vielleicht nicht so leicht begreiflich sind, wenn man das Potter-Universum nicht kennt. Ich kann nur sagen, macht euch selbst ein Bild davon, es lohnt sich auf jeden Fall!

 

Am 22.10.2019 im Raum H16, Eintritt erschwingliche 1,50€!

Bild: https://studikino.de/?tribe_events=phantastische-tierwesen-grindelwalds-verbrechen

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