CinemaxX mal anders

Semesterferien. Für die meisten sind die Klausuren weitestgehend vorbei, einige erwartet noch die eine oder andere Hausarbeit. Wer sich nun fragt, was er mit der ganzen Zeit anfangen soll, für den haben wir einen kleinen Tipp: Das »Filmfest Mittelpunkt Europa« findet vom 1.-5. März in Regensburg statt.

von Lena Alt und Maximilian Michel

Das Europaeum, das Ost-West-Zentrum der Universität Regensburg und das Tschechische Zentrum München organisieren in diesem Jahr bereits zum dritten Mal das »Filmfest Mittelpunkt Europa«. Vom 1. bis zum 5. März werden in der Filmgalerie im Leeren Beutel verschiedene Filme aus unseren östlichen Nachbarländern gezeigt. Dabei sind wie jedes Jahr Filme aus der Slowakei, Tschechien, Polen und der Ukraine gezeigt. Letzteres ist das diesjährige Gastland, dem ein ganzer Abend des Filmfests gewidmet ist.

Das Filmfest deckt eine breite Palette an Genres und Themen ab, ob Zeitzeugen in Osteuropa, den Alltag einer minderjährigen Psychiatrieinsassin in der Slowakei oder die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968. Lisa Hase, studentische Hilfskraft am Europaeum, ist besonders gespannt auf den Eröffnungsfilm aus Ungarn, »Lajko — Gypsy in Space«. Diese schwarzhumorige Komödie thematisiert den »Wettlauf ins All« zwischen den beiden Supermächten im Kalten Krieg. Anschließend gibt es einen Empfang im Foyer der Filmgalerie.

Am Kurzfilmtag werden außerdem Studierende der renommierten tschechischen Filmhochschule FAMU einige ihrer Werke vorstellen und mit den Besuchern diskutieren. Dieser Abend ist vor allem für den studentischen Austausch gedacht. Und auch sonst ist das Filmfest 2019 nicht nur ein passives Aufnehmen visueller Reize: Am 2. und 3. März findet in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Medienwissenschaften der Uni Regensburg ein Workshop zur Kunst und Praxis des Filmemachens statt, den der Regisseur und Dozent der FAMU, Pavel Marek, betreut. Studierende der Uni Regensburg können sich hierzu noch bis zum 24. Februar im LSF anmelden.

Die Verantwortlichen des Filmfests in München und Regensburg haben die Filme gemeinsam und bewusst ausgewählt. Für einen Eintrittspreis von 5€ können sich nun Interessierte im Leeren Beutel verschiedenste Filme ansehen, die bereits mehrere Preise gewonnen haben. Wahrlich eine attraktive Alternative zum CinemaxX, die zudem ohne nervtötende Werbung und überteuerte Essenspreise auskommt. Die Interessierten, die zu dem Zeitpunkt nicht in Regensburg sind, seien vertröstet: Vom 28. Februar bis zum 10. März findet das Filmfest auch im Münchner Filmmuseum statt. Und keine Angst vor sprachlichen Verständnisschwierigkeiten: Alle Filme werden selbstverständlich mit Untertiteln gezeigt.



Mehr Infos und das gesamte Programm findet ihr unter http://mittelpunkteuropa.de.

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