5 Themen, 5 Tage | Das Hochschulwahlspecial Part IV

Um euch eine Entscheidungshilfe fürs Kreuzchen setzen am 12. Juni zu geben, haben wir alle fünf Hochschulparteien aufgefordert, zu fünf ausgewählten Themen Stellung zu beziehen und darzulegen, wo Handlungsbedarf besteht. Bis nächsten Dienstag bekommt ihr hier täglich die Antworten zu einem dieser Themen in maximal fünf Sätzen.

Das heutige Thema ist »Wohnungssituation in Regensburg«. Das sind die fünf Statements:

BUNTE LISTE:

Die Wohnungssituation in Regensburg ist mehr als angespannt, zusätzlich wird noch ein Wohnheim abgerissen und es gibt immer weniger Wohnraum für Studis, der immer teurer wird. Studieren ist nicht möglich, wenn nach der Miete kein Geld mehr zum Leben übrig bleibt. Wir versuchen daher mithilfe unserer Schlafplatzbörse zu Semesterbeginn dafür zu sorgen, dass niemand auf der Strecke bleibt und machen uns u.a. im bundesweiten Bündnis »Studis gegen Wohnungsnot« für mehr günstigen Wohnraum stark.

 

DIE PARTEI:

Ist Ausbaufähig. Höhö.

 

JUSOS:

Insbesondere während der Regierungszeit des CSU-Oberbürgermeisters wurde in Regensburg viel zu wenig günstiger, öffentlich geförderter Wohnraum geschaffen und stattdessen auf private Investor*innen gesetzt. Wir werden weiterhin unsere guten Beziehungen zur SPD-geführten Stadtregierung nutzen, um auf die Missstände der Wohnpolitik der letzten Jahre hinzuweisen und mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum zu schaffen. Wenn durch das geplante Regensburger Kultur- und Kongresszentrum studentischer Wohnraum wegfällt, sehen wir das prinzipiell erstmal kritisch und fordern studentische Interessen bei solcherlei Großprojekten zu berücksichtigen.

 

LHG:

Bezahlbarer Wohnraum ist Regensburg äußerst knapp, was gerade Studierende betrifft. Um den hohen Bedarf zu stillen muss dringend neuer Wohnraum geschaffen werden. Dazu müssen beste Bedingungen für Investitionen in Wohnungsbau geschaffen werden, zum Beispiel durch schnellere Planungsverfahren. Hier werden wir über politische Kanäle auf entsprechende Änderungen hinwirken. Scheinbar hilfreiche Ansätze wie die staatlich verordnete Mietpreisbremse verschärfen das Problem mittelfristig, weil sie Investitionen in Wohnraum hemmen.

 

RCDS:

Wie in jeder Studentenstadt steigen auch in Regensburg die Wohnungspreise stark an, wobei für die Zukunft keine Besserung in Aussicht steht. Durch unsere Kommunikation mit der Kommunalpolitik versichern wir aber, dass das Problem genauso wie der Wohnraummangel auf dieser Ebene stark diskutiert wird und Lösungen gefunden werden.

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